Archiv für März 2007

Wiederaufnahme

I am back. Mit wenig neuen, aber vielen alten Erkenntnissen. Das Lohnarbeit tatsächlich nicht taugt. Das auch angenehmen Arbeitsbedingungen es nur bedingt besser machen und wir den Ganzen schmonz endlich mal hinter uns lassen sollten. Viel verändern wird sich hier auch in Zukunft nicht. Vielleicht wird mittelfristig die durchschnittliche Zahl der Postings etwas sinken, aber auch das steht noch in den Sternen. Danke jedenfalls noch mal für die zumeist anregende und solidarische Kritik :-) (mehr…)

Zwischenbilanz

Da mich in den näxten zwei Wochen die Lohnarbeit vom fleißigen Bloggen abhalten wird, wollte ich das zum Anlass nehmen, der geneigten LeserInnenschaft mal einen Überblick über die Rahmendaten zu geben. Die Daten beziehen sich allerdings rein auf das Jahr 2007. (mehr…)

Tarifpopulismus

In der aktuellen Tarifauseinandersetzung sieht noch einiges danach aus, als könnten den Gewerkschaften diesmal vergleichsweise hohe Abschlüsse gelingen. Was ja für die von Lohnarbeit betroffenen Menschen sicherlich gut ist. Sogar die Zeit stellt fest, das in weiten Teilen der Bevölkerung vom vielgerühmten Aufschwung bislang nicht besonders viel angekommen ist: „Fast 60 Prozent der Bevölkerung spürten den Aufschwung nicht, sagen die Demoskopen aus Allensbach.“ vermeldet Uwe Jean Heuser. Ob sich das durch die Tariferhöhung großartig ändert bleibt abzuwarten, Robert Kurz etwa verweist darauf, das mensch sich durch die bereits ausgehöhlten Tarifverträge da nicht allzuviel Hoffnungen machen sollte. (mehr…)

Die Pläne des Kapitals

Christian Klar ist Terrorist. Oder zumindest war er das mal. Heute ist er Strafgefangener. Was keinen Spaß macht. Darum wollte er gerne Haftlockerungen haben, was ja gut ist. Damit wird jetzt erstmal nichts. Warum? Ganz einfach: Er schrieb ein Grußwort an die diesjährige Rosa-Luxemburg-Konferenz und hat damit, glauben wir dem Focus, ein „kapitales Eigentor“ geschossen:

Klar hatte wohl bereits Ende des vergangenen Jahres eine Art Grußwort für den im Januar abgehaltenen Rosa-Luxemburg-Kongress in Berlin verfasst und dabei seine aktuelle Geisteshaltung dokumentiert.

Klar selber ist sich vermutlich gar nicht bewusst gewesen, das er grade den Ball hatte. In dem Grußwort, das sich hier in seiner Vollständigkeit nachlesen lässt, greift das Motto der Konferenz und die politischen Entwicklungen in Südamerika auf, um sie dann in Beziehung zu setzen mit der aktuellen politischen Situation in Europa. Da gäbe es weiter Imperialismus und Klassengesellschaft, können wir lesen. Sieht alles nicht so gut aus. Aber, so Klar im entscheidenden Absatz: (mehr…)