Kritische Sozialdemokratie

So geht kritische Sozialdemokratie:

Der Göttinger SPD-Politiker und Bundestagsabgeordnete hat sich kritisch zu Hartz-IV geäußert. Das heißt, eigentlich hat er sich nur kritisch zur Vermittlungspraxis von Hartz-IV-EmpfängerInnen geäußert. Und auch da ging es ihm weniger um die Situation der Betroffenen, als vielmehr um die der staatlichen und kommunalen Institutionen:

„Der Göttinger Bundestagsabgeordnete der SPD, Thomas Oppermann, hat mehr Leistung bei der Vermittlung der ALG II-Empfänger im Landkreis Göttingen gefordert. Bereits im vergangenen Jahr habe der Landkreis in einer Studie zu Vermittlungskosten von ALG II-Empfängern besonders schlecht abgeschnitten. Opperman sagte, auch in diesem Jahr sei keine Besserung zu erwarten. Mehr als die Hälfte des für die Vermittlung zur Verfügung stehenden Geldes gebe der Kreis für reine Verwaltungsaufgaben aus. Dieser „überzogene Verwaltungsaufwand“ spiegele sich in vielen Punkten wider. Beispielsweise umfasse ein Leistungsbescheid im Kreis Göttingen zwölf Seiten, im Landkreis Osterode hingegen nur vier Seiten. „ (Stadtradio Göttingen)

Der Leistungsbescheid ist zu lang! Ein wahrhaft tiefschürfende Kritik an der Vermittlungspraxis. Ich bin wenig begeistert, muss allerdings eingestehen, das er ja auch durchaus was niedliches hat, so irgendwie: http://www.thomasoppermann.de/