Bereitschaft zur dynamischen Flexibilität, Kompromisse zu schließen

Die Hoffnung vieler UmweltschützerInnen sitzen derzeit in Bali und verhandeln dort über die Rettung des Klimas. Nicht das ich mich besonders mit dem beschäftigt hätte, was dort verhandelt wird. Aber diese auf der Homepage der Tagesschau zitierte Aussage vom deutschen Umweltminister Sigmar Gabriel deutet bereits darauf hin, dass da nicht viel zu erwarten ist:

„Es läuft eigentlich zur Zeit ausgesprochen gut und dynamisch. Alle Beteiligten sind bereit, flexibel zu sein und einen Kompromiss zu suchen.“

Bei so viel Neuschnack brauchen wir auf nichts zu hoffen: Wo Dynamik, Bereitschaft, Flexibilität und Kompromiss in einer kurz hingeworfenen Formulierung aufeinandertreffen, ist Hopfen und Malz verloren. Und wie dann noch ein gutes Bier draus werden. Oder wo kommt die Formulierung her?

Nun ja, wie dem auch sei. Darauf, die dem Kapitalismus immanenten Zwänge zu Wachstum und Ressourcenverbraucht mittels Abschaffung des selbigem zu bekämpfen, werden sie wohl ohnehin nicht kommen. Schade eigentlich.


1 Antwort auf “Bereitschaft zur dynamischen Flexibilität, Kompromisse zu schließen”


  1. 1 double f 14. Dezember 2007 um 13:57 Uhr

    Und wenns nichts mit einem Konsens in Bali wird, sind natürlich nur die Amis schuld. Das wird der allgemeine Tenor sein
    Das war auch gestern bei den heute-Nachrichten der Tenor. Erst wird sich positiv auf die Bundesstaaten bezogen, die anders als die Regierung mehr auf erneuerbare Energien setzen, nur um ihnen anschließend vorzuwerfen, nur aus Profitinteressen und nicht aus aufrichtiger Sorge für die Umwelt zu handeln. Antiamerikanismus als deutscher bzw. europäischer Gemeinschaftskitt.

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