Heuschrecken und Erdnussbutter

Das Fonds-ManagerInnen und FinanzspekulantInnen gerne als „Heuschrecken“ tituliert werden, ist nichts Neues. Eine nicht unkreative Umdeutung hat jetzt Andres Exner vorgenommen:

Die “Gier” der “Wallstreet” anzuprangern ist aber nicht bloß falsch. Schlimmer noch: sie grenzt an Heuchelei. Der globale Norden verbraucht bekanntlich ein Vielfaches der Ressourcen des globalen Südens. Wir fressen der Welt buchstäblich die Zukunft weg. Dagegen sind die vermeintlichen Eskapaden von Managern nicht mehr als Peanuts. Die “Heuschrecken” sind nicht die Manager, sondern wir selbst.


2 Antworten auf “Heuschrecken und Erdnussbutter”


  1. 1 sledder 08. Oktober 2008 um 1:26 Uhr

    „eine nicht kreative Umdeutung“ – war das ernst gemeint? Ich finde, die Abwandlung ist recht kreativ – hmm, obwohl’s ein blödes Wort dafür ist.

  2. 2 Juli 08. Oktober 2008 um 12:19 Uhr

    Ups, das ja peinlich.

    Sollte „nicht unkreativ“ heißen – werds gleich mal verbessern…

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