Crisis? Wich Crisis? – Veranstaltungsreihe in Göttingen

Während noch heftig ob des Charakters aktueller Krisenprozesse gestritten wird, gibt es in good old Gö-Town ab Montag eine recht umfangreiche Veranstaltungsreihe von der Gruppe 180°, deren alte Homepage übrigens offline ist, da sich Gerüchten zufolge der alte Provider mit Teilen des Gruppenvermögens aus dem Staub gemacht hat.

Am Montag geht es los mit einem Überblicksvortrag von Thomas Seidl über krisentheoretische Implikationen im Werk von Karl Marx. Beim Diskussionsstand innerhalb der Linken ist es nun auch sicherlich sinnvoll, noch mal Grundlagen Den ganzen Stoff didaktisch in ein Abendprogramm zu packen, dürfte dabei allerdings noch mal eine Herausforderung für sich sein.

Kurz danach, schon am Mittwoch nämlich, gibt sich (mal wieder) Norbert Trenkle die Ehre und referiert, wenn wir dem Titel trauen dürfe, über den Weg vom Ende des Fordismus über das Platzen der Immobilienblase bis hin zu aktuellen Krisenphänomenen zu referieren. Beide Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr, die erste im Raum ZHG 101 am Uni-Campus, die zweite im Raum ZHG 006, ebenfalls am Campus.

Für alle, die es noch genauer wissen wollen, gibt es in der Woche drauf dann einen Workshop zur Krisentheorie mit Ernst Lohoff. Dabei sollen die krisentheoretischen Grundannahmen insbesondere aus dem Vortrag zum Weltmarktbeben genauer diskutiert Wer also schon immer mal wissen wollte, was zum Henker noch mal abschmelzende Wertmasse sein soll oder wie fiktives Kapital funktioniert, dürfte hier ganz richtig sein. Stattfinden tut der Workshop im Hinterhaus des Pädagogischen Seminars (Baurat-Gerber-Straße 4-6).

Im Dezember und Januar folgen dann noch weitere Veranstaltungen, dazu vielleicht später mehr.