Der Juli-Song

Das die Julis ganz toll singen können, dass haben sie ja am letzten Freitag bewiesen, als sie gegen den Linksfaschismus der Linkspartei demonstriert und nach dem Verlesen einer Liste von Mauertoten (direkt am Platz der Synagoge, bei anderen wäre diese Form der Geschichtsklitterung ein Skandal) gemeinsam mit den übrigen anwesenden das „Deutschlandlied“ angestimmt hat. Leider waren die Gegendemonstrantinnen zu laut als das heraus zu hören gewesen wäre, ob es sich dabei um die erste, die zweite oder die dritte Strophe war. Wie dem auch sei, musikalisch hat der Laden auch sonst einiges zu bieten, sogar nach mir wurde bereits ein Song benannt. Because of this – the Juli-Song:

Für die Freiheit wolln‘ wir streiten,
Menschenrecht den Weg bereiten,
reichen Fremden gerne die Hand
Bereicherung für unser Land.
Wir wollen keine falsche Gleichheit,
sondern Chancengerechtigkeit.
Wir wollen Verantwortung privat
und wollen keinen starken Staat

Ref:
Denn wir sind jung und wir sind frei
und eins ist klar, wir sind dabei.
Rot und Grün kann uns nicht schrecken,
Schwarz niemals das Herz erwecken.
Freiheit bleibt unser Ideal,
denn wir sind Jung und Liberal

Wir wollen Marktwirtschaft gestalten,
statt Korruption verwalten.
Bei der Umwelt, da denken wir schon
an die nächste Gen‘ration
Mit CDU und CSU
macht Deutschland seine Grenzen zu.
Das werden wir verhindern,
nicht nur mit High-Tech-Indern

Ref.:
Denn wir sind jung und wir sind frei
und eins ist klar, wir sind dabei.
Rot und Grün kann uns nicht schrecken,
Schwarz niemals das Herz erwecken.
Freiheit bleibt unser Ideal,
denn wir sind Jung und Liberal

Will die SPD verschulden,
werden wir das ihr nicht dulden.
Jetzt ist Schluss mit aller Subvention
und der Steinkohlereligion.
Sind die Grünen so betroffen,
falsch gefühligkeitsbesoffen.
Der Traum von einer bess‘ren Welt
träumt sich schön mit fremdem Geld

Ref.
Denn wir sind jung und wir sind frei,
und eins ist klar, wir sind dabei.
Rot und grün kann uns nicht schrecken,
Schwarz niemals das Herz erwecken
Freiheit bleibt unser Ideal,
denn wir sind jung und liberal


3 Antworten auf “Der Juli-Song”


  1. 1 lahmacun 04. Juni 2009 um 11:46 Uhr
  2. 2 hw 04. Juni 2009 um 12:44 Uhr

    Schnuckelig. Aber irgendwie kaum WUMS, oder? :-)

    Wie nennt man denn das musikalische Gegenstück zu „Arbeiterlied“?

  3. 3 Rene A. Nitschke 29. Juni 2009 um 21:32 Uhr

    Ist das Ironie oder was? Eher ein totales Missverständnis.

    Freiheit gibt es nicht fürs Volk, noch nie. Es gibt nur die Macht.
    Und den Raum den sie Dir lässt um zu vegetieren.

    „…auch viele Deutsche haben Angst. Und damit schließt sich der Kreis: Die Strategie der Spannung erzeugt Angst. Und Angst lähmt. Das ist Ziel dieser psychologischen Kriegsführung. In diesem Angstzustand ist man weder frei noch dynamisch. Deshalb gilt es, diese Strukturen aufzudecken, um sich von der Angst freizumachen – und sich nicht durch Terror in die eine oder in die andere Richtung, in den nächsten oder übernächsten Krieg hetzen lassen. Oder auch in die Intoleranz gegenüber anderen Religionen. Darum geht es in der modernen Friedensforschung“
    (Daniele Ganser im Interview in: junge welt http://www.jungewelt.de/2009/01-31/001.php)

    RN

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