Schäuble eine Gefahr für Deutschland?

Das zumindest legte ein Reporter von Telegraaf aus Amsterdam nahe, als er in einer Pressekonferenz mit Angela Merkel einen Zusammenhang zwischen der Parteispendenaffäre und der neuen Regierung herstellte: in beiden Fällen würde Wolfgang Schäuble eine wichtige Rolle spielen und in beiden Fällen habe diese Rolle mit Geld zu tun. Merkel wollte nicht drüber reden. Ein Grund mehr, noch mal darauf hinzuweisen.


6 Antworten auf “Schäuble eine Gefahr für Deutschland?”


  1. 1 Gehrinschnecke 27. Oktober 2009 um 8:10 Uhr

    Haha, für einen Holländer sind 100.000 D-Mark viel Geld… ;-)

  2. 2 Juli 27. Oktober 2009 um 11:35 Uhr

    Darum wirds gegangen sein…

  3. 3 skandalös: kapitalismus macht keinen spaß! 28. Oktober 2009 um 11:36 Uhr

    um was geht es denn? darum, dass du dir kompetente(re) herrscher wünschst? ich kann den beitrag nicht einordnen; irgendwie riecht er saumäßig nationalistisch (sorge um deutschland und seine kompetente und verantwortungsvolle verwaltung, oweh!), aber ich will dir ja nichts unterstellen …

  4. 4 skandalös: kapitalismus macht keinen spaß! 29. Oktober 2009 um 14:48 Uhr

    du, ich kann es immer noch nicht einordnen … hilfst du mir bitte?

  5. 5 skandalös: kapitalismus macht keinen spaß! 30. Oktober 2009 um 18:36 Uhr

    hallo, ist da jemand?

  6. 6 Juli 03. November 2009 um 21:19 Uhr

    Oh, übersehen, sorry.

    Was ich wirklich faszinierend finde, ist die Dialektik von Schnell- und Langlebigkeit in der Politik. Nehmen wir die „Linkspartei“: der wird heute noch vorgeworfen, sie sei die Nachfolgeorganisation der SED. Auf der anderen Seite konnte Rühe bereits ein halbes Jahr nach der Spendenaffäre der CDU fette Gewinne in Schleswig-Holstein einfahren. Ganz so, als wäre nichts gewesen. Mit Schäuble ist das ganz ähnlich. Im Grunde hätte er (auch und gerade nach bürgerlichen Maßstäben) politisch tot sein müssen nach eben dieser Spendenaffäre. Heute ist er Finanzminister und kein Hahn kräht danach – während etwa die Linkspartei….

    Dabei geht es mir übrigens nicht darum, mir „kompetente“ Herrschende zu wünschen. Mit Kompetenz hat das ja für gewöhnlich nichts zu tun, wenn Leute aufgrund von Skandalen politisch unter Druck geraten. Es geht mir auch nicht darum, das ich mir Sorgen um mein Geld mache oder um das Ansehen Deutschlands. Aber es ist doch faszinierend, dass genau die Leute, die der SPD keine solide Haushaltsführung zutrauen, weil mensch Sozialdemokrat*Innen bei solchen Dingen nicht übern weg trauen kann, auf der anderen Seite solche Nummern abziehen. Das müssen die doch auch in ihrem Kopf klarkriegen.

    Tun sie auch, irgendwie. Ich halt nur nicht. Und darum weise ich sehr gerne auf solche Fälle hin. Das hat ja nicht zuletzt auch was mit Subjekttheorie zu tun: klarkriegen, wie kapitalistische Subjekte ticken.

    Ist das jetzt schlimm?

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