Archiv der Kategorie 'Ökologie'

Wasserprivatisierung: Quelle zur Generierung von Bodenrente

Schon seit einigen Jahren, verstärkt aber seit der Krise von 2007/2008 investieren große Unternehmen (im Falle Chinas sogar ganze Staaten) in Geschäfte mit Lebensmitteln. Ein besonders beliebtes Lebensmittel ist dabei – das Wasser. Der untenstehende Dokumentarfilm zeigt etwas von den Hintergründen dieser Entwicklung.

[Das alles ist schrecklich – einen polit-ökonomischen Grund möchte ich aber noch mal hervorheben:

Gleich am Anfang am Beispiel der Nestle-Abfüllstation in Colorado wird deutlich, dass die von Nestlé erzielten Gewinnmargen nicht auf die Verausgabung von ,abstrakter Arbeit’ zurückgeht, sondern das hier Renten-Einnahmen erzielt werden. Genauer geschrieben: hier wird Bodenrente verdient.

Ab Min 6:35 wird erklärt, das Nestlé das Leitungswasser aus Denver für 2 cent pro 4 Liter aufkauft und dann für 10 Dollar weiterverkauft. Erreicht wird das alles dadurch, dass das Wasser als besonders gesund angepriesen wird. Durch eine geschickte Werbestrategie wird so eine Vervielfachung der erzielten Gewinne ermöglicht. Rente statt Wertproduktion lautet auch hier das Motto.

Das bedeutet nun nicht, das diese Gewinne weniger legitim seien als die anderswo erzielten Gewinne, die auf Ausbeutung in der Fabrik zurückgehen. Nur macht es deutlich, wie prekär der postmoderne Kapitalismus funktioniert. Weite Teile der Gewinne gehen eben nicht auf steigende Wertproduktion zurück, sondern auf „allgemeine Arbeit“: Kommunikation und PR. Auf diese Weise kann Privatisierung vielleicht Gewinne generieren, eine langfristige Stabilisierung des Kapitalverhältnisses ist so aber nicht möglich.]

Die Zukunft verbrennen

sechs thesen zur krise der warengesellschaft und ihrer energienutzung

1. wachstum ist der warengesellschaft inhärent

ohne wachstum geht nichts im kapitalismus. aus geld soll mehr geld werden. die steigerung des bruttosozialprodukts ist das heilige ziel jedweder wirtschaftspolitik, ganz gleich, ob sie postkeynesianisch oder neoliberal geheißen wird. die durch den vergleich verausgabter arbeitszeiten in gang gesetzte konkurrenz bringt es mit sich, das nur bestehen kann, wer den so hervorgebrachten standards entspricht. die handlungen, die den standard hervorbringen, werden so gleichsam von dem standard beherrscht. in diesem sinne ist der kapitalismus die herrschaft von menschen über menschen und in diesem sinne bringt er eine zwar von den menschen hervorgebrachte, sich ihnen gegenüber jedoch verselbständigende dynamik hervor. diese dynamik hat den gnadenlosen wachstumszwang warenproduzierender ökonomien zur folge. (mehr…)

Linke Ökologie

Dieser Text wurde in den Streifzügen 46/2009 veröffentlicht.

Mit der Ökologie stehen viele Linke auf Kriegsfuß. Sie gilt ihnen als rein technische Frage, im Unterschied zum gesellschaftlichen Anliegen der Emanzipation. Davon abgesehen, so können wir hören, laufe das alles auf Verzichtsethik hinaus – und damit „lässt sich doch kein Hund hinterm Ofen vorlocken“ , wie eine Aktivistin im Vorfeld des Klimacamps 2008 einer Mobilisierungszeitung zu Protokoll gab. Gleiche Lebenschancen für alle bedeute eben auch, „dass der chinesischen Wanderarbeiterin zugestanden werden muss, den auf chinesischen Werkbänken produzierten VW-Golf zu fahren!“ (mehr…)

Heuschrecken und Erdnussbutter

Das Fonds-ManagerInnen und FinanzspekulantInnen gerne als „Heuschrecken“ tituliert werden, ist nichts Neues. Eine nicht unkreative Umdeutung hat jetzt Andres Exner vorgenommen:

Die “Gier” der “Wallstreet” anzuprangern ist aber nicht bloß falsch. Schlimmer noch: sie grenzt an Heuchelei. Der globale Norden verbraucht bekanntlich ein Vielfaches der Ressourcen des globalen Südens. Wir fressen der Welt buchstäblich die Zukunft weg. Dagegen sind die vermeintlichen Eskapaden von Managern nicht mehr als Peanuts. Die “Heuschrecken” sind nicht die Manager, sondern wir selbst.

VW für alle!

Eine sehr spannende Frage hat die gemeinsame Mobilisierungszeitung zum Antira- und Klimacamp in Hamburg aufgegriffen. Ob nämlich die Forderung „Luxus für alle“ mit der Notwendigkeit von Klimawandel in Einklang zu bringen ist. Die Frage ließe sich erweitern: ob „Luxus für alle“ als individualistische Forderung überhaupt machbar ist, wo doch der Menschheit so langsam die fossilen Ressourcen ausgehen….

Das Problem auf den Punkt gebracht hat die Diskutantin mit dem schönen Namen Riva:


„Riva: Gleiche Rechte für alle! Das heißt auch, dass der chinesischen Wanderarbeiterin zugestanden werden muss, den auf chinesischen Werkbänken produzierten VW-Golf zu fahren!“

Das chinesische Arbeiterinnen auf dortigen Werkbändigen VW-Golfs produzieren, die sie sich nicht leisten können (eine schöne Metapher auf das Ende des Fordismus übrigens, denn der bestand ja gerade darin, das sich mehr und mehr die ArbeiterInnen auch leisten konnten, was sie da produziert haben), liegt wohl an dem internationalen Kostengefälle, dem Weltmarkt und ähnlich unangenehmen Dingen. Die in dem Satz versteckte moralische Empörung („Wenn sie das schon produzieren, müssen sie es auch fahren können“) können wir also für die Frage nach postkapitalistischer Organisierung mal kurz vergessen. Es bliebe aber die Frage, ob alle nun einen VW-Golf kriegen sollen bzw. überhaupt können.

Riva: Mit Verzicht-Rhetorik a lá „wir müssen alle den Gürtel enger schnallen“ lässt sich doch kein Hund hinterm offen vorlocken – das ist nur neoliberales Gewäsch und dient nur dazu, bestehende Ungleichheiten zu verlängern.“

Die Vorstellung, den Umgang des Menschen mit der Natur im politischen Alltag zu reflektieren und zu thematisieren birgt also ein strategisches Problem: es ist schlichtweg unangenehm. „Luxus für alle“ klingt halt schöner. Sicherlich ist es richtig, das Verzichtsethik dazu dient, das die breite Masse sich einzuschränken hat, damit die kapitalistische Verbrennungsmaschinerie weiterlaufen kann. Weshalb es sicherlich auch wenig sinnvoll ist, schon im hier und jetzt von den Menschen zu verlangen, auf die Möglichkeiten von Genuß zu verzichten.

Nur darf ein postkapitalistischer Begriff von Genuß eben nicht auf abstrakte, jeder Sinnlichkeit entschwebte Begriffe wie Konsum oder Luxus abheben, Sondern sollte vielmehr erkennen, das Quantität nicht notwendiger weise in Qualität umschlägt. Das immer höher und immer weiter und immer mehr, das dieser Vorstellung von Leben zugrunde liegt, ist letztlich ebenfalls an kapitalistischen Leistungsnotwendigkeiten gebildet. Und das tut ja nun mal gar nich not….

Computer im De-Growth-Modus?

Den Kapitalismus zu überwinden wäre mal eine feine Sache. In den letzten Jahren wurde sich mehr und mehr darauf geeinigt, das es wohl Sinn machen würde, diese Überwindung auf dem neuesten Stand der Technik durchzuziehen – um nicht hinter das bisherige Niveau von Lebensstandart zurückzufallen. Neuester Stand von Technik wären etwa Computer, die mittlerweile schon bei jedem und jeder in den je eigenen vier Wänden rumstehen.

Nun haben aber Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer festgestellt, dass die Menschheit zu viele Ressourcen verbraucht. Mit Wachstum muss Schluss sein, finden sie. Überhaupt müssen die Menschen dann vernünftig regeln, wie sie auf Naturressourcen zugreifen.

Auf einer anderen Baustelle emanzipatorischer Transformation wird über die Bedeutung freier Software als Keimform einer neuen, post-kapitalistischen Vergesellschaftung nachgedacht, die Bedeutung von Computern für die Überwindung des Kapitalismus wird hier überhaupt als sehr hoch eingeschätzt. Auch eine spannende Sache und ebenfalls ein Gedanke, den ich durchaus nachvollziehbar finde. Nun gibt es da aber unglücklicherweise diesen Zusammenhang, den eins nur allzugerne verdrängt:


Jede einzelne Internet-Suchanfrage über Google erzeuge Energiekosten, mit denen eine 11-Watt-Energie-Sparlampe eine Stunde lang brennen könnte.
(Spiegel Online)

Irgendwie hatte ich in Erinnerung, in der SZ mal gelesen zu haben, es wäre ein Tag. Aber der Grundgedanke bleibt: wie verträgt sich das eine Ziel mit dem anderen? oder stimmt es gar, was Spiegel-Online nahelegt:


Andererseits spare die digitale Kommunikation natürlich auch CO2 ein, da sie viele Autofahrten zur Informationsbeschaffung überflüssig mache.

Sind also Computer vielleicht sogar eher ein Mittel zur Einsparung von Energie – und gar nicht die bösen Umweltschweine? Wie verhalten sich also – auch über dies Beispiel hinaus – die berechtigte Forderung nach freier Kommunikation für Alle und die ebenso berechtigte Befürchtung, dass das mit den Ressourcen alles so nicht hinhauen könnte, zueinander? (mehr…)

Am Kapitalismus scheitern

Es ist selten, das die größte Stärke eines Buches sich als seine größte Schwäche erweisen könnte: mit „Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern“ haben Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer vom Social Innovation Network eine überzeugende Intervention die Debatte um Ökologie, Ökonomie und die Zukunft der Zivilisation vorgelegt. (Eine Kurzform der Thesen gab es vor kurzem in einem lesenswerten Aufsatz in der Analyse und Kritik.) Überzeugend ist das Buch vor allem, weil es mit einer Vielzahl von Fakten aufwartet, zur Intervention taugt es, weil, obwohl dem Geist der Kritischen Theorie zuzurechnen, es vollständig ohne Begrifflichkeiten aus minoritären linken Diskursen auskommt.

Zunächst zeigen die Autoren überzeugend auf, das die Ressourcen der Erde endlich sind, das da am Ende des Tunnels leider kein Licht, sondern ganz viel Dunkelheit wartet. Das der Kapitalismus aber auf diese Ressourcen angewiesen ist, und das dank seines Wachstumszwangs auch bleiben wird, ist der nächste Schritt in der Argumentation. Auch die Bedeutung von Wachstum für Konsum und Finanzblasenökonomie, für Arbeitsdruck und die Anpassung der Menschheit an die Bedürfnisse der Ökonomie wird umfassend abgehandelt, gefolgt von gleich zwei Kapiteln zur unabdingbaren Frage nach solchen Büchern: dass das zwar alles schön und gut sein mag, es doch nun aber mal geklärt werden müsse, was danach komme. Von den Erfahrungen nach dem Crash in Argentinien streifen die Autoren zielsicher über Linux hin zu unterschiedlichen Befreiungserfahrungen in der Postmoderne.

Sicher, die Anschlussfähigkeit hat einen Preis. So schaffen es die Autoren nicht, mögliche Zusamenhänge von Ressourcen- und Finanzkrise systematisch darzustellen. Sie versuchen es erst gar nicht. Dafür wäre dann wohl doch ein Mehr an theoretischem Handwerkszeug notwendig gewesen. Dasselbe gilt auch für die Begründung des kapitalistischen Wachstumsszwanges bzw. der Notwendigkeit wachsenden Ressourcenverbrauchs durch eben diesen Wachstumszwang. Die Erklärungen muten hier bisweilen etwas phänomenologisch an. Etwas mehr Theorie hätte an solchen Stellen gutgetan.

Das wird dann wohl auch das sein, was diesem Buch in näherer oder fernerer Zukunft vorgeworfen werden wird. Das dürfte die Sache allerdings wert sein, haben uns die Autoren doch ein angenehm lesbares Machwerk zur Einführung in die empirisch gesättigte Gesellschaftskritik geliefert, das sich ganz hervorragend dazu eignet, es an Weihnachten und Geburtstagen an unzählige Familienmitglieder zu verschenken…

Andreas Exner, Christian Lauk, Konstantin Kulterer
Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern
Ueberreuther Verlag, Wien 2008
14,3 × 21,5 cm, 220 Seiten, EUR: 19,95

Have no fear of atomic Energy


„Have no fear for atomic energy,
cause none of them can stop the time.“

sang Bob Marley schon 1979 im „Redemption Song“ – und kommt damit jetzt wieder in die Charts. Im Zuge steigender Preise für Energie und Rohstoffe wird auch die Atomenergie wieder Trendy. Atomenergie sei nun mal eine fortschrittliche Technologie, die vergleichsweise billig zu produzieren sei. Das meinen clevere AtomfreundInnen an den teureren Preise für Alternative Energie ablesen zu können. Das der Preis für Atomstrom aber ein politischer ist, in den so einiges nicht eingepreist wurde, hat nun Jochen Stay in der Jungle World (mal wieder) klargestellt: (mehr…)

Spritpreise

Immer wieder ist von steigenden Spritpreisen zu lesen. Die Klagen darüber wollen einfach nicht abebben. In einer grandiosen, bundesweiten Demonstration haben nun AutofahrerInnen erklärt, das sie diese Form von Volksverdummung nicht länger hinnehmen wollen: die Spritpreise sind nicht zu hoch, basta.

More details: (1|2|34).

Bereitschaft zur dynamischen Flexibilität, Kompromisse zu schließen

Die Hoffnung vieler UmweltschützerInnen sitzen derzeit in Bali und verhandeln dort über die Rettung des Klimas. Nicht das ich mich besonders mit dem beschäftigt hätte, was dort verhandelt wird. Aber diese auf der Homepage der Tagesschau zitierte Aussage vom deutschen Umweltminister Sigmar Gabriel deutet bereits darauf hin, dass da nicht viel zu erwarten ist:

„Es läuft eigentlich zur Zeit ausgesprochen gut und dynamisch. Alle Beteiligten sind bereit, flexibel zu sein und einen Kompromiss zu suchen.“

Bei so viel Neuschnack brauchen wir auf nichts zu hoffen: Wo Dynamik, Bereitschaft, Flexibilität und Kompromiss in einer kurz hingeworfenen Formulierung aufeinandertreffen, ist Hopfen und Malz verloren. Und wie dann noch ein gutes Bier draus werden. Oder wo kommt die Formulierung her?

Nun ja, wie dem auch sei. Darauf, die dem Kapitalismus immanenten Zwänge zu Wachstum und Ressourcenverbraucht mittels Abschaffung des selbigem zu bekämpfen, werden sie wohl ohnehin nicht kommen. Schade eigentlich.

Die Ökologie und das antideutsche Ticket

Antideutsche habens leicht. Da liest mensch irgendwo, der Anbau von Soja-Produkten würde zur Abholzung des Regenwaldes beitragen, und schon dient das als Argument gegen den ohnehin geschmähten Vegetarismus. Da spielt dann keine Rolle mehr, das ein Großteil der Soja-Produktion, 85% nämlich, tatsächlich als Futtermittel verwendet wird. Und dass es vor allem in Deutschland hergestelltes Soja ist, das als Vegi-Futter verarbeitet wird. Womit das Argument, mit dem Justus Wertmüller dereinst die Massen in Halle beglückte, erledigt sein dürfte.

Ähnlich stumpf ist Ivo Bozic in der aktuellen Ausgabe der JungleWorld am Start. Dort stellt er nämlich die Frage „Wie rechts ist der Klimawandel?“, ganz so, als hätte der eine politische Meinung. Für ihn geht das so:

„Gäbe es überhaupt eine emanzipatorische Klimapolitik? Eine dumme Frage? Sicher, wenn man davon ausgeht, dass die Welt bald unterzugehen droht, erübrigt sie sich.“

Dumme Antwort, würde ich meinen. Sicherlich ist es das von Politik und Medien mehrheitlich kolportierte Szenario, das es beim Aufhalten des Klimawandels um ein Projekt ginge, an dem wir alle uns gleichermaßen zu beteiligten hätten. Und wenig verwunderlich ist es ebenso, das Bozic als guter Konservativer der Propaganda auf den Leim geht. Statt dessen wäre doch auch hier mal Aufklärung angesagt. Denn realistisch ist dieses Szenario keineswegs. Würde doch so ein Klimawandel die Menschen weltweit doch recht unterschiedlich treffen: den Süden stärker als den Norden beispielsweise. Obwohl er doch eher vom Norden den vom Süden verursacht wird. Und auch innerhalb der regionalen Auswirkungen gibt es noch mal individuelle Unterschiede: die einen können es sich leisten, das Haus ein paar Meter höher zu bauen oder mit einem dicken Schutzwall zu umgeben. Andere nicht. (mehr…)

Klimaschutz beim G8

Kurz vor Beginn des G8-Gipfel in Heiligendamm zeichnet sich in etwa die Konstellation ab, die schon seit Vorlage der UN-Berichte zum Klimaschutz am politischen Horizont herumwaberten: die Deutschen spielen sich als die großen KlimaretterInnen auf, die USA kriegen die Rolle des bösen Jungen zugeschoben, der das offensichtliche einfach nicht einsehen will. Ausgangspunkt waren Statements aus der Bush-Administration, sich der von den deutschen vorgegebenen Linie zu widersetzen. (mehr…)

Klimaschutz als Wachstumsprogramm

Wenn sich die Regierungs-Chiefs der führenden Industrienationen in Heiligendamm treffen, dann soll es gemäß dem Willen von Gastgeberin Angie Merkel auch und vor allem um das Klima und den Klimaschutz gehen. Unter dem Motto „Investitionen, Innovationen und Nachhaltigkeit“ möchte sie die Quadratur des Kreises betreiben: viel herstellen, bauen und investieren auf der einen, Umwelt schützen auf der anderen Seite. Dadurch, so die irrige Annahme, „stärkt sie das Engagement der G8 für die benachteiligten Teile der Weltbevölkerung“, wie wir auf der Webpräsens der Bundesregierung zum G8 nachlesen können.

Nun gab es vor kurzer Zeit in New York die UN-Klimakonferenz. Und da konnten sich alle Interessierten einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie das so aussieht, wenn sich die Bundesregierung an Kreisen und Quadraten versucht. (mehr…)

Biosprit is auch keine Lösung

Dass das mit dem Umweltschutz alles nicht so einfach ist, habe ich ja schon einige Mal erwähnt (etwa hier 1|2|3). Solange wir Kapitalismus machen und somit auf den Wachstum nicht zuletzt des Ressourcen- und Energieverbrauchs angewiesen sind, wird das schon garnichts. Denn aller Umweltschutztechnologie zu Trotz werden sich kaum die Energiesparpotentiale erzielen lassen, die von einer stetig wachsenden Wirtschaft erforderlich gemacht werden.

Von einigen werden derzeit nachwachsende Rohstoffe als Lösung der Energie- und Klimakrise gehandelt. Jetzt hat beispielsweise der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) seine Sorgenfalten an die Presse weitergegeben. (mehr…)

Kein Problem – Verdursten tun die anderen

Das wir regelmäßig neue UNO-Teilstudien zum Klimawandel vorgelegt bekommen, daran haben sich einige bereits gewöhnt. Die neueste Studie sollte aber noch mal unsere allgemeine Aufmerksamkeit bekommen, denn da steht genau das festgehalten, was ich hier schon früher prophezeit habe: das es nämlich den Klimawandel nicht nur gibt, sondern das seine Folgen geographisch recht ungleich verteilt sind: (mehr…)