Peking – Statt das Geschäftsgebaren staatlicher Firmen zu kontrollieren, hat sich ein chinesischer Rechnungsprüfer einem Zeitungsbericht zufolge auf deren Kosten zu Tode gegessen und getrunken. Der 25-jährige Zhang Hongtao habe sich von einem Stromversorger im Norden China aushalten lassen, getafelt, getrunken, Karten gespielt und sich massieren lassen, berichtete das Blatt China Daily am Freitag in Peking.

Nach einem der vielen Gelage sei der Mann kollabiert und gestorben. „Die meisten von Zhangs Kollegen waren über seinen Tod so erschüttert, dass sie nicht mehr arbeiten konnten“, schilderte die Zeitung die Reaktion anderer Rechnungsprüfer. Zur Entspannung hätten sie einen Betriebsausflug in die für ihre Gärten berühmte Stadt Yangzhou im Osten Chinas gemacht. Der nationale Rechnungshof beklagte den Fall als Rückschlag in den Bemühungen, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen. rtr